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Pressesprecherin des MPE ist   Frau Dr. Mona Clerico,   Email: clerico@mpe.mpg.de   Email

Aktuelle Neuigkeiten und Ankündigungen

 
IYA 2009

Internationales Jahr der Astronomie 2009 (IYA 2009)

Das Weltall. Du lebst darin - Entdecke es!

Aufbruch ins Universum: Countdown zum Astronomiejahr

Am 20.12.2007 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2009 offiziell zum "International Year of Astronomy" (IYA 2009, Astro-Jahr) erklärt. Initiiert wurde das Jahr von der "International Astronomical Union" (IAU) und der UNESCO, in Erinnerung an den 400. Jahrestag der ersten Himmelsbeobachtungen durch ein Galileisches Fernrohr. Astronomie als allumfassendste Wissenschaft ist tief verwurzelt im Kulturerbe der Menschheit. Astrophysikalische Erkenntnisse revolutionieren auch heute noch unser Weltbild und Verständnis des Universums.

MPE und MPA beteiligen sich zusammen mit anderen Instituten in Garching an diversen Projekten zum Astronomiejahr.

interner Verweis MPA/MPE Pressemitteilung
externer Verweis IYA 2009 in Deutschland
(24. November 2008)
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PK3 in der ISS

Kosmonaut Malenchenko auf der ISS bei der Durchführung von Plasmakristall-Experimenten im März 2008.

Bild: RKK-Energia

10 Jahre deutsch-russische Plasmakristall-Kooperation auf der ISS

Am 17.-18. November treffen die Institute Joint Institute for High Temperatures JIHT in Moskau und MPE zu einem Plasmakristall-Symposium am MPE zusammen um die gemeinsamen Erfolge, sowohl wissenschaftlicher als auch technischer Art, zu präsentieren, zu diskutieren und für zukünftige Projekte auszunutzen. Begleitet wird die russische Delegation von vier Kosmonauten, Ingenieuren und Offiziellen von RKK-Energia (Raumfahrt-Industrie), des Kosmonauten-Trainingszentrums und des ISS-Kontrollzentrums.
Historie: 1998 besucht Prof. Fortov, zu diesem Zeitpunkt Forschungsminister unter Präsident Jelzin, das MPE, und startet damit die deutsch-russische Plasmakristall-Kooperation auf der Internationalen Raumstation ISS. Anfang 2001 wird unser russisch-deutsches PKE-Nefedov Labor auf der ISS von der 1. Crew als erstes naturwissenschaftliches Experiment in Betrieb genommen. Insgesamt 4 1/2 Jahre wird es betrieben und avanciert zum erfolgreichsten Experiment auf der ISS mit mehr als 30 Veröffentlichungen in referierten Fachzeitschriften -- ein Durchbruch für die komplexe Plasmaforschung mit vielen neuen Erkenntnissen für dieses junge Forschungsgebiet. Ende 2005 wird PKE-Nefedov durch seinen Nachfolger, PK-3 Plus, abgelöst.
Nahezu alle russischen Crewmitglieder haben Plasmakristall-Experimente auf der ISS durchgeführt, ebenso wie Thomas Reiter und Claudie Hagniere von der ESA. Von den Kosmonauten wird ein großes experimentelles und technisches Wissen benötigt, da teilweise Experimente von ihnen manuell durchgeführt werden müssen, um gewisse Ziele zu erreichen. Deswegen spielt in diesem Projekt die menschliche Komponente auf der ISS eine sehr wesentliche Rolle und der Kontakt Kosmonaut-Wissenschaftler ist hier sehr intensiv.

externer Verweis MPG Pressemitteilung
interner Verweis Webseiten zum Plasmakristall am MPE
(14. November 2008)
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CTA-1 Pulsar

Radiokarte des Supernovaüberrests CTA-1. Überlagert ist die Position des Pulsars und seine angedeutete Lichtkurve.

Bild: NASA / S. Pineault, DRAO / G. Kanbach, MPE.

Junger Pulsar strahlt im Gammalicht

Neutronenstern im nahen Supernova-Überrests CTA 1 gefunden

Erstmals haben Wissenschaftler einen rotierenden Neutronenstern - einen Pulsar - anhand seiner Gammastrahlung identifiziert. Die Entdeckung gelang einem internationalen Team um Gottfried Kanbach vom MPE. Für ihre Beobachtungen nutzten die Forscher das neue Fermi Gamma-Ray Space Telescope.

externer Verweis MPG Pressemitteilung
externer Verweis NASA press release (in englischer Sprache)
externer Verweis Fermi News (in englischer Sprache)

externer Verweis Originalveröffentlichung:
A. A. Abdo et.al.
Discovery of a gamma-ray pulsar in the young galactic supernova-remnant CTA 1 with the Fermi Gamma-Ray Space Telescope

Science Express vom 16. October 2008;
(alphabetische Autorenliste; in englischer Sprache)
(16. Oktober 2008)
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Tschira Preis 2008

Klaus Tschira Preis für Felicitas Mokler

Felicitas Mokler, Postdoktorandin am MPE, hat den mit 5000 Euro dotierten Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft "KlarText!" gewonnen. Der Preis zeichnet Wissenschaftler aus der Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik und den Neurowissenschaften aus, die die Ergebnisse ihrer herausragenden Dissertation in einem Artikel anschaulich beschreiben. Thema der Arbeit von Felicitas Mokler war ein Experiment auf der Raumstation ISS zur Entstehung von Planeten.

external link Klaus Tschira Preis
external link Preisträger 2008
(16. Oktober, 2008)
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Magnetar

Künstlerische Darstellung des beobachteten Strahlungsausbruchs

Bild: A. Stefanescu, MPE

Überraschende Blitze eines möglichen Magnetars
Strahlungsausbrüche im optischen Wellenlängenbereich zeigen Grenzen der etablierten Theorien über Magnetare auf

Mithilfe des Hochgeschwindigkeits-Photometers OPTIMA des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) hat ein Team von Wissenschaftlern dieses Instituts möglicherweise eine unerwartete neue Unterart astronomischer Objekte entdeckt. Dabei scheint es sich um einen Magnetar zu handeln, der Strahlungsausbrüche im optischen Spektrum aufweist, im Gegensatz zu den Röntgen- und Gammablitzen, die normalerweise als typisch für Magnetare gelten.

interer Verweis MPE Pressemitteilung
externer Verweis Originalveröffentlichung:
Nature 455, 503-505 (25 September 2008)
externer Verweis "Editor's Summary" (Kommentar) der Ausgabe von Nature, die obige Veröffentlichung enthält

interner Verweis OPTIMA Webseiten am MPE
(24. September 2008)
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GROND Logo

Bild: MPE

GROND bestätigt fernsten jemals gesehenen Gammastrahlenausbruch

Mithilfe des vom Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) entwickelten Nahinfrarot-Detektors GROND (Gamma-Ray Burst Optical Near-IR Detector) haben Wissenschaftler dieses Instituts den fernsten jemals gesehenen Gammastrahlenausbruch nachgewiesen. Der Ausbruch fand weniger als 825 Millionen Jahre nach dem Urknall statt. Der Stern, bei dessen Tod die Gammastrahlen ausgesendet wurden, starb, als das Universum weniger als ein Sechzehntel seines gegenwärtigen Alters erreicht hatte.

interer Verweis MPE Pressemitteilung
exterer Verweis NASA Pressemitteilung (in englischer Sprache)

interner Verweis GROND am MPE
(18. September 2008)
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Van Dishoeck

Künstlerische Darstellung der Gasscheibe um einen Stern, in der sich Planeten bilden

Bild: ESO

Hinweise auf Planeten in jungen Gasscheiben

Detailliert wie nie zuvor konnten jetzt Astronomen die Gasscheiben rund um junge, sonnenähnliche Sterne beobachten, in denen sich Planeten bilden. Im inneren Teil der Scheibe war deutlich die Bewegung und Verteilung von Gas zu erkennen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das Vorhandensein von Riesenplaneten hinweist. Projektleiterin des Beobachtungsprogramms am Very Large Telescope war Ewine van Dishoeck vom MPE. Da sich auf Planeten möglicherweise andere Formen von Leben finden lassen, spielt das Studium von Exoplaneten in der heutigen Astronomie eine zentrale Rolle.

exterer Verweis ESO Pressemitteilung (in englischer Sprache)
(8. September 2008)
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Fermi First Light

Erstes Bild des gesamten Himmels aufgenommen vom Large Area Telescope des Fermi Gamma-ray Space Telescope

Bild: NASA/DOE/International LAT Team

GLAST - Erste Beobachtungen
GLAST Burst Monitor entdeckt 31 Gammablitze


Das Gamma-Ray Large Area Space Telescope GLAST hat alle Tests mit Bravour bestanden und erforscht seit zwei Monaten das Universum im Bereich der Gammastrahlung. Der GLAST Burst Monitor (GBM), dessen Detektoren vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) entwickelt wurden, hat im ersten Monat seines Betriebs bereits 31 Gammablitze aufgespürt.
Zudem hat die NASA heute offiziell bekannt gegeben, dass GLAST in Fermi Gamma-ray Space Telescope umbenannt wird.

interer Verweis MPE Pressemitteilung
exterer Verweis NASA Pressemitteilung (in englischer Sprache)

interner Verweis GLAST Burst Monitor am MPE
(26. August 2008)
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LISA

Beispiel: Projekt LISA - drei identische Satelliten, die in Dreiecksformation fliegen.

Bild: NASA/JPL-Caltech

Visionen für den Weltraum

Die Teilnehmer eines vom MPE organisierten Workshops über Grundlagenforschung im All fordern ein Strategiepapier zur nationalen Raumfahrt

Welche Themen eignen sich zur Erforschung in der Schwerelosigkeit? Wie sehen die Pläne für mittel- und langfristige Projekte aus? Welche Möglichkeiten der Förderung gibt es? Solche Fragen diskutierten etwa 120 Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Politik auf einem zweitägigen Workshop, zu dem das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik eingeladen hatte. Ziel der Veranstaltung in den Räumen des bayerischen Wirtschaftsministeriums: Die Vorbereitung eines Strategiepapiers zur nationalen Raumfahrt.

exterer Verweis MPG Pressemitteilung
interer Verweis Webseite des Symposiums
(09. Juli 2008)
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GLAST

Künstlerische Darstellung des GLAST Satelliten in der Erdumlaufbahn

Bild: General Dynamics C4 Systems

NASA-Satellit GLAST erfolgreich gestartet

Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik entwickelte Detektoren für GLAST Burst Monitor

Das Gamma-Ray Large Area Space Telescope GLAST ist am 11. Juni 2008 mit einer Delta-II-Rakete von der Cape Canaveral Air Force Station in Florida, USA erfolgreich gestartet. Das MPE war in Zusammenarbeit mit anderen Instituten am Bau des Sekundärinstruments GLAST Burst Monitor (GBM) beteiligt. Das neue Weltraumteleskop soll kosmische Gammaquanten registrieren und den Wissenschaftlern dadurch die Erforschung des hochenergetischen Universums ermöglichen. Der Start von GLAST war in den vergangenen Monaten wegen Problemen mit der Rakete mehrere Male verschoben worden.

interner Verweis MPE Pressemitteilung
interner Verweis GLAST Burst Monitor am MPE
externer Verweis GLAST Seite bei der NASA (in englischer Sprache)
externer Verweis DLR Nachrichten

(11. Juni 2008)
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Reinhard Genzel

Reinhard Genzel

Shaw-Preis für Reinhard Genzel

Der diesjährige Shaw-Preis für Astronomie geht an Reinhard Genzel, Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE), für seine herausragenden Beiträge zur Entdeckung des supermassiven Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße. Der Shaw-Preis wird von der Shaw Prize Foundation in Hong Kong jährlich in den Lebenswissenschaften, der Mathematik und der Astronomie vergeben und ist mit jeweils einer Million US-Dollar dotiert.

interner Verweis MPE Pressemitteilung
interner Verweis Offizielle Webseite Shaw Preis
interner Verweis PDF Druckversion
(10. Juni 2008)
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Maarten Schmidt

Maarten Schmidt

Kavli-Preis für Maarten Schmidt

Maarten Schmidt vom California Institute of Technology, externes wissenschaftliches Mitglied des MPE, hat gemeinsam mit Donald Lynden-Bell von der Universität Cambridge den ersten norwegischen Kavli-Preis für Astrophysik erhalten. Die Kavli-Preise sind als Ergänzung der bestehenden Nobelpreise neu ins Leben gerufen worden und wurden in diesem Jahr für besondere Leistungen in der Astrophysik, den Nanowissenschaften und der Hirnforschung verliehen. Maarten Schmidt und Donald Lynden-Bell wurden für ihre Erkenntnisse über Quasare ausgezeichnet.

interner Verweis Offizielle Webseite Kavli-Preis (in englischer Sprache)
(30. Mai 2008)
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Abell 222 und 223

Eine Brücke aus heißem Gas verbindet zwei Galaxienhaufen. Kombination aus Röntgenbild und optischem Bild von Abell 222 und Abell 223.

Bild: ESA/XMM-Newton/ EPIC/ ESO (J. Dietrich)/ SRON (N. Werner)/ MPE (A. Finoguenov)

Vermisstes Stück des kosmologischen Puzzles gefunden

Astronomen entdecken einen Teil lange gesuchter baryonischer Materie in einem Filament zwischen zwei Galaxienhaufen

Die Zusammensetzung des Universums bereitet den Astrophysikern großes Kopfzerbrechen: Etwa 96 Prozent bestehen aus bisher unerforschten Stoffen. Ganze vier Prozent setzen sich aus der uns vertrauten Form der Materie zusammen, aus der auch wir selbst bestehen, der sogenannten baryonischen Materie. Selbst dieser geringe Anteil gibt allerdings Rätsel auf: Die bekannten Sterne, Galaxien und Gase im All machen zusammen nur die Hälfte dieser vier Prozent aus. Jetzt hat ein Team von Astrophysikern des MPE und der ESO sowie zweier Institute in den Niederlanden Hinweise auf einen Teil der vermissten Baryonen in einem brückenartigen Filament zwischen zwei Galaxienhaufen gefunden (Astronomy & Astrophysics Letters, Mai 2008).

interner Verweis MPE Pressemitteilung
externer Verweis ESA Pressemitteilung (in englischer Sprache)
externer Verweis Spiegel Online Webseite mit Video

Originalveröffentlichung:
externer Verweis Astron. & Astrophys., 482, L29-L33, 2008 (in englischer Sprache)
(6. Mai 2008)
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künstlerische Darstellung

Der Raketeneffekt der Gravitation schießt ein Schwarzes Loch aus seiner Galaxie (künstlerische Darstellung).

Gesamtbild: MPE, zugrundeliegende Galaxie: HST Archiv

Superkick: Schwarzes Loch aus Muttergalaxie verstoßen

Gravitationsrakete beschleunigte das Schwerkraftmonster auf Tausende von Kilometern pro Sekunde

Durch einen gewaltigen Ausbruch von Gravitationswellen beim Verschmelzen zweier Schwarzer Löcher wurde das dabei entstandene Schwarze Loch aus dem Kern seiner Galaxie herauskatapultiert. Dieser spektakuläre Vorgang, der von Theoretikern seit langem vorhergesagt worden war, konnte jetzt zum ersten Mal in der Natur beobachtet werden. Das Team um Stefanie Komossa vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) hat mit seiner Entdeckung ein neues Fenster in der beobachtenden Astrophysik aufgestoßen, mit weitreichenden Folgen für unser Verständnis der Galaxienentstehung und -entwicklung im frühen Universum.

interner Verweis MPE Pressemitteilung

Originalveröffentlichung:
externer Verweis ApJ Letters, 678, L81, 2008 (in englischer Sprache)
externer Verweis Vorabdruck in astro-ph: 0804.4585 (in englischer Sprache)
(29. April 2008)
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Lichtecho

Eine künstlerische Darstellung des Lichtechos der Zerstörung eines Sterns durch ein Schwarzes Loch

Bild: MPE/ESA

Schwarzes Loch bringt Licht ins Dunkel einer Galaxie

Erstmals Lichtecho eines Röntgenblitzes im Detail beobachtet

Zum ersten Mal konnte ein Lichtecho der Zerstörung eines Sterns durch ein Schwarzes Loch im Detail verfolgt werden. Ein internationales Team um Stefanie Komossa vom MPE beobachtete dabei die stärkste Eisenemission, die jemals in einer Galaxie gemessen wurde und interpretierte sie als Beleg für das Vorhandensein eines molekularen Torus. Das Lichtecho führte nicht nur zur Entdeckung des stellaren Zerstörungsprozesses, sondern stellt zugleich eine vielversprechende neue Methode dar, Galaxienkerne zu kartografieren.

interner Verweis MPE Pressemitteilung

Originalveröffentlichung:
externer Verweis ApJ Letters, 678, L13, 2008
externer Verweis Vorabdruck: arXiv:0804.2670v1 [astro-ph] (in englischer Sprache)
(17. April 2008)
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Schwarzes Loch in Omega Cen

Künstlerische Darstellung des Schwarzen Lochs in Omega Centauri

Bild: Gemini Observatory/AURA

Schwarzes Loch im Kugelsternhaufen Omega Centauri gefunden

Der bekannte Kugelsternhaufen Omega Centauri, der schon mit blossem Auge zu sehen ist, beherbergt vermutlich ein Schwarzes Loch im Zentrum. Beobachtungen mit dem Gemini Observatorium in Chile und dem Hubble Weltraumteleskop durchgeführt von Eva Noyola vom MPE und internationalen Kollegen erbrachten überzeugende Hinweise auf die Existenz solch eines Objektes. Diese Entdeckung kann möglicherweise auch die Entstehung und Entwicklung der supermassiven Schwarzen Löcher in den Zentren von Galaxien erklären.

externer Verweis Pressemitteilung des Gemini Observatoriums (in englischer Sprache)
externer Verweis Pressemitteilung der ESA / Hubble Space Telescope (in englischer Sprache)
externer Verweis Pressemitteilung der NASA / Hubble Space Telescopee (in englischer Sprache)
externer Verweis Artikel in den astronews (in deutscher Sprache)

Originalveröffentlichung:
externer Verweis Astrophys. Journ., 676, 1008 - 1015, 2008 (in englischer Sprache)
(7. April 2008)
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Röntgendoppelstern

Eine künstlerische Darstellung eines engen Doppelsternsystems, das der Vorläufer einer Nova sein kann

Bild: Mark A. Garlick

Turbulente Scheibe

Asymmetrische Akkretionsscheibe einer Nova ruft Schwankungen in der Röntgenstrahlung hervor

Eine Arbeitsgruppe um Gloria Sala vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik hat die Nova V5116 Sagittarii mit dem ESA-Röntgen-Weltraumobservatorium XMM-Newton beobachtet und abrupte Steigerungen und Rückgänge der Röntgenlicht-Emissionskurve bei gleichbleibender Temperatur in der Atmosphäre des Weißen Zwerges festgestellt. Eine Überdeckung der Röntgenquelle durch eine asymmetrische Akkretionsscheibe könnte die Ergebnisse erklären.

interner Verweis MPE Pressemitteilung
externer Verweis Pressemitteilung der ESA (in englischer Sprache)

Originalveröffentlichung:
externer Verweis Astrophys. Journ. Letters, 675, L93 - L96, 2008 (in englischer Sprache)
(3. April 2008)
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MPE Direktoren

Reimar Lüst (li) im Kreise seiner MPE-Direktoriums Kollegen
anlässlich der MPE Neubau-Einweihung im Jahr 2000

85. Geburtstag von Reimar Lüst

Reimar Lüst, geboren am 25. März 1923, war von 1963 bis 1972 Direktor der Abteilung Extraterrestrische Physik des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik, aus der später das MPE als selbständiges Institut hervorging. Im Anschluss an seine Zeit als MPE-Direktor leitete Lüst zwölf Jahre lang als Präsident die Max-Planck-Gesellschaft.
MPG und MPE gratulieren Reimar Lüst ganz herzlich zum 85. Geburtstag.

externer Verweis Das ereignisreiche Leben des Reimar Lüst - ein Porträt zum 85. Geburtstag des ehemaligen MPE-Direktors
(MPG Pressemitteilung)
interner Verweis Geschichte des MPE
(25. März 2008)
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Pythagoras Preisverleihung

Verleihung des Pythagoras Preises

Pythagoras-Preis 2008 für Sandra Savaglio

Sandra Savaglio vom MPE erhält den diesjährigen Pythagoras-Preis, den die süditalienische Stadt Crotone seit 2004 im Auftrag der Universität Kalabrien vergibt. Savaglio wird für ihre wissenschaftliche Gesamtleistung in verschiedenen Feldern der Astrophysik ausgezeichnet.

interner Verweis MPE Pressemitteilung
(12. März 2008)
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NGC 2770

LBT-Aufnahme der Spiralgalaxie NGC 2770 in 102 Millionen Lichtjahren Entfernung. Das ferne Sternsystem besteht aus einer flachen Scheibe aus Sternen und leuchtendem Gas, die leicht zu unserer Sichtlinie geneigt ist

Bild: LBT

Das LARGE BINOCULAR TELESCOPE (LBT) blickt erstmals mit beiden "Augen" ins ALL

Nach mehr als zehnjähriger Bauzeit hat das leistungsstärkste Einzelteleskop der Welt, das LBT, erstmals mit seinen beiden riesigen "Augen" den Himmel beobachtet. Die US-amerikanischen, italienischen und deutschen Partner im Large Binocular Telescope - Projekt berichten vom erfolgreichen "Ersten Licht" bei der Beobachtung im binokularen Modus. Durch Erreichen dieses neuen Meilensteins ist das LBT nun auf dem Weg, mit neuen und noch leistungsfähigeren Blicken in die Tiefen des Universums fundamentale Fragen über die Entstehung des Universums und geheimnisvolle Welten in anderen Planetensystemen zu beantworten.
Das MPE ist mit dem Nahinfrarotinstrument LUCIFER an dem Projekt beteiligt und wird mit dem LBT die Entwicklung von Galaxien im frühen Universum erforschen.

externer Verweis MPIA Pressemitteilung
externer Verweis LBT Pressemitteilung (in englischer Sprache)
externer Verweis University of Arizona Pressemitteilung
(in englischer Sprache)
Verweis LUCIFER Seiten am MPE
(7. März 2008)
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SN Vorläufer

Dem Supernova-Vorläufer auf der Spur: das Bild wurde vier Jahre vor der Supernova vom Chandra Satelliten aufgenommen. Es zeigt eine starke Röntgenstrahlung an derselben Stelle der späteren Typ Ia Supernova SN 2007on.

Bild: Chandra / Rasmus Voss, MPE

Astronomen spüren den möglichen Vorläufer einer Supernova vom Typ Ia auf

Eine Supernova ist kein neuer Stern, wie der Name suggeriert. Vielmehr verbirgt sich hinter einer solchen Explosion eine Sonne, die schon länger existierte. Bei den Supernovae vom Typ Ia sind sogar zwei Sterne im Spiel: Ein Weißer Zwerg, der von einem Roten Riesen so lange gierig Materie abzieht, bis er eine kritische Masse erreicht, schließlich „hochgeht“ und dabei so hell strahlt wie Millionen oder gar Milliarden Sonnen. Rasmus Voss, der am MPE und am Exzellenzcluster „Universe“ forscht, und Gijs Nelemans von der Radboud Universität im holländischen Nijmegen haben dieses Szenario jetzt durch Beobachtungen mit dem Röntgensatelliten Chandra bestätigt. Dabei schlossen die Wissenschaftler eine Alternativerklärung aus, wonach die Kollision von zwei Weißen Zwergen zu einer Supernova führen könnte (Nature, 14. Februar 2008).


externer Verweis MPG Pressemitteilung
externer Verweis Chandra Pressemitteilung (in englischer Sprache)
und
NASA/Chandra Pressemitteilung (in englischer Sprache)
Original Veröffentlichung:
externer Verweis Nature 451, 802 - 804 (2008) (in englischer Sprache)
Weiter Veröffentlichungen:
externer Verweis Artikel in Welt der Physik

(13. Februar 2008)
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Supergalaxie

Simulation der Herausbildung einer massiven Supergalaxie.

Bild: Klaus Dolag, MPA

Verzerrungen der kosmologischen Galaxienflucht eröffnen neue Einsichten in die beschleunigte Expansion des Universums.

Aus Beobachtungen weit entfernter Supernovae des so genannten Typs Ia und der kosmischen Hintergrundstrahlung schließen Forscher, dass sich das Universum derzeit in einer Phase der beschleunigten Expansion befindet. Dabei dehnt sich die Raumzeit aus, wobei die Galaxien mitbewegt werden. Die physikalische Ursache der beschleunigten Ausdehnung ist bisher unbekannt. Forscher um Luigi Guzzo vom MPE und vom Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) in Garching haben jetzt eine neue Methode zur Erforschung der Ursache der beschleunigten Expansion vorgeschlagen und nachgewiesen, dass sie funktioniert. Dabei werden Verzerrungen der kosmologischen Rotverschiebung aufgrund der Eigenbewegung der Galaxien genutzt. [Verweis auf ausführlicheren Textmehr]


Verweis MPE Pressemitteilung
externer Verweis MPG Pressemitteilung
externer Verweis ESO Pressemitteilung   (in englischer Sprache)
Original Veröffentlichung:
externer Verweis Nature 451, 541 - 544 (2008)
(in englischer Sprache)

(30. Januar 2008)
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Positronenemission Röntgendoppelsterne

Antimaterie (oben) und Röntgendoppelsterne (unten) zeigen eine ähnliche Vereilung um das Zentrum der Galaxis.

Bild: Weidenspointner, MPE

Anti-Materie von Röntgendoppelsternen?

Ein erster Hinweis auf die Erzeugung von Positronen durch Röntgendoppelsterne in unserer Galaxis

Beobachtungen mit dem europäischen Forschungssatelliten INTEGRAL haben Wissenschaftler dem rätselhaften Ursprung der Anti-Materie in unserer Galaxis ein großes Stück näher gebracht: die Anti-Materie ist ungleich in der Galaxis verteilt. Eine ähnlich ungleiche Verteilung wurde für eine Population von Röntgendoppelsternen bestimmt. Wie von einem internationalen Team um Georg Weidenspointner vom MPE in der Nature-Ausgabe vom 10. Januar 2008 berichtet wird, legen diese überraschenden Entdeckungen die Vermutung nahe, dass ein Großteil der Anti-Materie in unserer Galaxis von Röntgendoppelsternen erzeugt wird.


externer Verweis MPG Pressemitteilung
externer Verweis ESA Pressemitteilung   (in englischer Sprache)
externer Verweis NASA Pressemitteilung   (in englischer Sprache)
Original Veröffentlichung:
externer Verweis Nature 451, 159 - 162 (2008)
(in englischer Sprache)

(10. Januar 2008)
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Objekt

Das massive stellare Schwarze Loch in der Galaxie M 33.

Bild: Pietsch, MPE

Entdeckung des bisher massereichsten stellaren Schwarzen Lochs gelungen

In M 33, einer Nachbargalaxie der Milchstraße, wurde das bisher schwerste bekannte stellare Schwarze Loch entdeckt. Das Objekt mit der Bezeichnung M 33 X-7 besitzt knapp die 16-fache Masse unserer Sonne und ist Teil eines Doppelsternsystems. Forscher des MPE waren maßgeblich daran beteiligt, das Schwarze Loch zu "wiegen".


externer Verweis MPG Pressemitteilung
externer Verweis Chandra Pressemitteilung   (in englischer Sprache)


Original Veröffentlichung:
externer Verweis Nature 449, 872-875 (2007)
(in englischer Sprache)

(18. Oktober 2007)
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gefundene Galaxien

Die 14 Quasare bei denen mit Hilfe von SINFONI bisher unentdeckte Galaxien durch ihre Wasserstoffemissionslinien nachgewiesen werden konnten.

Bild: ESO

Die Suche nach Galaxien ist bedeutend einfacher geworden

Astronomen haben in einer einzigen Beobachtunsreihe mit dem Very Large Telescope der ESO mehr als ein Dutzend sonst unsichtbarer Galaxien in den Weiten des Universums entdeckt. Die Beobachtungen wurden mit SINFONI, einer Kombination des am MPE gebauten Instruments SPIFFI und der adaptiven Optik der VLT Teleskope, gemacht. Sie stellen einen Durchbruch bei der "Jagd" nach Galaxien dar, in denen gerade eine starke Sternentstehung statt findet. Bei dieser Beobachtungstechnik wird zuerst im Licht entfernter Quasare nach Anzeichen von Galaxien gesucht, die sich zwischen dem Quasar und dem Beobachter befinden. Dann wird mit Hilfe von SINFONI gezielt nach Wasserstoffemissionslinien der Galaxien gesucht und diese so nachgewiesen.


externer Verweis ESO press/science release   (ESO 40/07)
(in englischer Sprache)
link Informationen zu SPIFFI am MPE
 
externer Verweis ESO Pressemitteilung zur ersten Inbetriebnahme von SINFONI in 2004   (ESO 21/04)
(in englischer Sprache)
(21. September 2007)
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2XMM logo

Logo des neuen 2XMM Katalogs

Bild: ESA

Der umfangreichste Katalog von Röntgenquellen, die mit XMM-Newton gefunden wurden, wurde jetzt veröffentlicht

Aus allen Daten die der Röntgensatelliten XMM-Newton in über 6 Jahren aufgenommen hat, wurde der nun veröffentlichte "2XMM Serendipitous EPIC Source Catalogue" zusammengestellt.
Das "XMM-Newton Survey Science Centre (SSC)", ein Konsortium europäischer Institute dem auch das MPE angehört, hat ihn im Auftrag der ESA erstellt.


externer Verweis MPG Presseinformation
externer Verweis ESA Pressemitteilung   (in englischer Sprache)
link Informationen zu XMM-Newton am MPE
externer Verweis Webseite des neuen Katalogs "2XMM"
(in englischer Sprache)

externer Verweis Webseite des "Vorgänger-Katalogs" 1XMM
(in englischer Sprache)
(7. September 2007)
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GROND am 2.2 m Teleskop

GROND (links unten) am 2.2 m MPI/ESO Teleskop

Bild: MPE

Grond geht in Betrieb
"First Light" für Grond auf dem La Silla Observatorium der ESO

Die gewaltigen Gammastrahlenausbrüche (Gammabursts) sind der Geburtsschrei Schwarzer Löcher und zeugen sogar von der Verschmelzung riesiger Neutronensterne. Sie sind aber nur für Millisekunden oder mehrere Sekunden von der Erde aus zu beobachten. Um die plötzlichen Explosionen im All jetzt besser und schneller untersuchen zu können, hat das GROND Teleskop (Gamma Ray Burst Optical Near IR-Detector) am La Silla Observatorium in Chile seinen Betrieb aufgenommen. Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und die Thüringer Landsternwarte Tautenburg entwickelten GROND, um während eines Gammabursts zu bestimmen, wie weit weg die Explosion stattfindet. Die Forscher wollen nun Ausbrüche so nahe am Urknall beobachten, wie noch niemand zuvor.


exterer Verweis MPG Pressemitteilung
exterer Verweis ESO Pressemitteilung   (in englischer Sprache)


(7. Juli 2007)
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Fe 60

Der Fingerabdruck des radioaktiven Zerfalls von Fe-60 im interstellaren Gas unserer Galaxis: In der Grafik sind die Gammalinien bei 1173 und 1332 keV überlagert, um das schwache gemessene Signal sichtbar zu machen.

Bild: MPE

Radioaktives Eisen - Fenster ins Innere der Sterne

Mit dem europäischen Gammasatelliten INTEGRAL haben Wissenschaftler des MPE radioaktives Eisen innerhalb der Milchstraße entdeckt. Obwohl die Eisenatome im interstellaren Gas verteilt sind - also außerhalb der Sterne -, gestatten sie gleichsam einen Blick ins Innere jener massereichen Sonnen, die unsere Galaxis und ihre Spiralarme prägen.


exterer Verweis MPG Pressemitteilung
exterer Verweis ESA Space Science News   (in englischer Sprache)


 
externer Verweis
Original Veröffentlichung:
Astronomy & Astrophysics 469, 1005-1012 (2007)
(in englischer Sprache)


exteral link Integral Picture of the Month (Juni 2007)
(in englischer Sprache)

(26. Juni 2007)
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IRAS 06035-7102

Das verschmelzende Galaxienpaar IRAS 06035-7102 in einem durch den Einsatz von "PARSEC" hochaufgelösten Bild. Die bei diesem Vorgang entstandenen konzentrierten Sternhaufen in den herausgeschleuderten Gasmassen sind deutlich zu sehen.
Die Farbkodierung entspricht der Intensität.

Bild: (ESO/MPE/NACO-LGS/VLT)

Freiheit von der Atmosphäre!

Der Laserleitstern am VLT der ESO ist nun im wissenschaftlichen Regelbetrieb

Über der Sternwarte Paranal mit dem "Very Large Telescope" der ESO (weltweit eines der fortgeschrittensten bodengebundenen Großteleskope) leuchtet nun ein künstlicher Laserstern. Dieses System mit dem Namen "PARSEC", das am MPE gebaut wurde, dient den mit einer adaptiven Optik ausgestatteten Instrumenten am VLT und erlaubt den Astronomen, so scharfe Aufnahmen zu erhalten, als ob keine störende Atmosphäre über ihnen wäre.


exterer Verweis MPG Pressemitteilung
exterer Verweis ESO Pressemitteilung 27/07   (in englischer Sprache)
Verweis Übersetzung der ESO Pressemitteilung ins Deutsche (pdf)
 
Spezielle Seiten am MPE:
  Verweis PARSEC - The Laser for the VLT
    (in englischer Sprache)
Verweis Pictures documenting the progress of PARSEC
    (in englischer Sprache)

(13. Juni 2007)
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M 31

Konturen der Röntgenbeobachtungen von M 31 mit dem Satelliten Chandra unterlegt mit einem optischen Bild im Lichte der H-alpha Linie. Die Positionen der 17 optischen Novae sind mit Kreisen markiert und beschriftet.

Bild: W. Pietsch (MPE Garching), P. Massey (Lowell Observatory, USA), NASA/Chandra


Röntgenstrahlen eröffnen einen neuen Weg um Explosionen auf Sternen zu untersuchen

Astronomen vom MPE haben Beobachtungen mit den Röntgenobservatorien XMM-Newton (ESA) und Chandra (NASA) sowie im Optischen benutzt um eine neue Klasse von explodierenden Sternen zu identifizieren. Die Röntgenstrahlung dieser Sterne "lebt kurz und erlöscht schnell".

Die Entdeckung dieser Klasse von Ausbrüchen schränkt mögliche Modelle für optische Novae ein und hilft diese besser zu verstehen.


Verweis Spezielle Seite am MPE:
Optische Novae als Röntgenquellen (in englischer Sprache)
exterer Verweis Originalveröffentlichung (in englischer Sprache):
Astronomy & Astrophysics, 465, 2007, pp.375-392
exterer Verweis ESA Pressemitteilung   (in englischer Sprache)
exterer Verweis Chandra Pressemitteilung   (in englischer Sprache)

(9. Mai 2007)
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eRosita

Designentwurf von eRosita

Bild: MPE


eRosita genehmigt - die Jagd nach der Dunklen Energie kann beginnen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit der Zuwendung von 21 Millionen Euro den Weg für eRosita freigemacht. Die Forscher am MPE können nun mit der Entwicklung des Röntgenteleskops beginnen. Bereits am 23. März war in Moskau zwischen DLR und der russischen Agentur Roskosmos eine Vereinbarung, ein sogenanntes Memorandum of Understanding, unterzeichnet worden. Damit ist sichergestellt, dass das deutsche Röntgenteleskop auf einem russischen Satelliten fliegen kann.


externer Verweis MPG Pressemitteilung
interner Verweis eRosita Seiten am MPE

(30. März, 2007)
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XMM: SN 1987A

Neuestes XMM-Newton Bild der Supernova SN 1987A

Bild: ESA


20 Jahre Supernova SN 1987A - das neueste Bild von XMM-Newton

Die Supernova 1987A in der großen Magellanschen Wolke ist die uns am nächsten gelegene Supernova die seit der Erfindung des Teleskops beobachtet wurde. Fast genau 20 Jahre ihrer Entdeckung am 23. Februar 1987 wurde der Überrest des Sterns vom Röntgensatelliten XMM-Newton am 17. Februar 2007 beobachtet. Dieser Überrest wird im Röntgenlicht kontinuierlich heller und ist nun das hellste Objekt im Röntgenlicht in der näheren Umgebung. Seit der ersten Beobachtung mit XMM-Newton vom Januar 2000 wurde die Röntgenquelle um einen Faktor 10 heller.

Frank Haberl vom MPE ist der "Principal Investigator" des EPIC Instruments auf XMM-Newton.


externer Verweis ESA Pressemitteilung (in englischer Sorache)

(24. Februar, 2007)
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Verteilung der dunklen Materie in Blickrichtung des Hubble-Teleskops (COSMOS-Feld).

Bild: NASA, ESA und R. Massey (California Institute of Technology)


Das Gerüst des Universums

Internationales Forscherteam erstellt die bisher genaueste Karte, wie die dunkle Materie in einem Ausschnitt des Universums verteilt ist

Dunkle Materie gibt dem Universum seine Struktur. Ein internationales Wissenschaftlerteam hat nun eine dreidimensionale Karte dieses unsichtbaren Gerüsts erstellt, um das sich die gewöhnliche sichtbare Materie anordnet. Die Karte zeigt in einem Ausschnitt des Universums sowohl die Verteilung dunkler als auch gewöhnlicher, baryonischer Materie. Dieser Ausschnitt umfasst 500 000 Galaxien und ist der bislang größte, den Astrophysiker auf diese Weise kartografiert haben.
An der Karte der normalen Materie hat auch das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching mitgearbeitet. (Nature, 7. Januar 2007)


externer Verweis MPG Pressemitteilung
externer Verweis NASA/ESA HST Pressemitteilung
(in englischer Sprache)

(8. Januar 2007)
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Aktuelles und Ankündigungen vor 2007 finden Sie im Verweis Archiv.

  ToP zum Seitenanfang Letzte Änderung: 2008-11-27 durch H. Steinle mail
Ansprechpartner: H. Steinle mail
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