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    VerweisMPE   VerweisAktuelles   Zeiger20100622  
 
Aktuelles vom 22. Juni 2010
 
 

Durchbruch für das Large Binocular Telescope mit adaptiver Optik



Dank einer neuen Generation der Adaptiven Optik am Large Binocular Telesope (LBT) auf dem Mount Graham in Arizona verfügen Astronomen nun über eine bisher unerreichte Bildqualität im Nah-Infrarot, die sogar diejenige des Hubble-Weltraumteleskops übertrifft. Auch das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und andere deutsche Institutionen sind am LBT maßgeblich beteiligt.

M 92 mit Hubble
M 92 mit LBT
Vergleich des LBT mit dem Weltraumteleskop Hubble: Das Bild zeigt die Zentralregion des Kugelsternhaufens M92, von beiden Teleskopen bei einer Wellenlänge von 1.6 µm beobachtet. Es ist leicht erkennbar, dass das LBT-Bild (unten) das Hubble-Bild (oben) an Schärfe und Empfindlichkeit deutlich übertrifft.

Bild: HST/LBT


Das LBT ist mit seinen beiden Spiegeln von 8.4 Metern Durchmesser das größte optische Einzelteleskop der Welt. Es ist ein Projekt amerikanischer, italienischer und deutscher Institutionen, die gemeinsam für den Bau und Betrieb, sowie die Entwicklung hochpräziser Messinstrumente verantwortlich sind. Für die jetzt in Betrieb genommene Adaptive Optik stammt das technische und elektromechanische Design aus Italien (INAF u.a.), während das Mirror Lab der Universität von Arizona für die optischen Elemente verantwortlich zeichnet. Die Infrarot-Kamera LUCIFER, mit der sowohl Abbildungen als auch Spektren mit seeing- und beugungsbegrenzter Auflösung aufgenommen werden können, wird von einem Konsortium deutscher Institute unter Leitung der Landessternwarte in Heidelberg gebaut. Das MPE liefert die Einheit zur Manipulation der Spaltmasken (MOS-Einheit).

Dank der Fortschritte in der Adaptiven Optik (AO), einer Technik zur Korrektur der atmosphärischen Störungen, wurde die Bildschärfe erdgebundener Teleskope in den letzten Jahren stetig verbessert. Durch ein neues innovatives System erreicht dieses Konzept nun am LBT eine niemals zuvor erreichte Qualität. Bereits in ersten Tests übertraf das LBT alle anderen vergleichbaren Systeme dieser Art und erreichte eine Bildschärfe, die jene des Hubble Weltraumteleskops um einen Faktor Drei übertrifft. Dabei wurde sogar nur einer der beiden 8.4m Spiegel des LBT eingesetzt. Wenn das System schließlich an beiden großen Spiegeln läuft und perfekt kombiniert wird, erwartet man eine Bildschärfe, die jene von Hubble um einen Faktor 10 übertrifft.

interner VerweisLUCIFER und LBT Webseiten am MPE


Andere Pressemitteilungen:
externer Verweis MPIA Pressemitteilung


Kontakt:
interner Verweis Dr. Hannelore Hämmerle
Pressesprecherin
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching
Tel.: +49 89 30000-3980
E-Mail: hanneh@mpe.mpg.de
interner Verweis Dr. Reiner Hofmann
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching
Tel.: +49 89 30000-3289
E-Mail: reh@mpe.mpg.de
 
 
 
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Ansprechpartner: link MPE Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
 
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