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MPE Aktuelles vom 20. Juli 2010
 
 

A&A Sonderausgabe zu ersten wissenschaftlichen Ergebnissen mit Herschel

Diese Woche veröffentlicht die renommierte Zeitschrift Astronomy & Astrophysics eine Sonderausgabe, die den ersten wissenschaftlichen Ergebnissen mit dem Herschel-Weltraumobservatorium gewidmet ist. Sie umfasst 152 Artikel zu den verschiedensten Themen, die alle auf ersten Beobachtungsdaten beruhen. Einige Artikel beschreiben das Observatorium und seine Instrumente, darunter auch PACS, das von einem internationalen Konsortium unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik entworfen und gebaut wurde. Die meisten Beiträge beschäftigen sich aber mit Beobachtungen vieler astronomischer Objekte, von unserem Sonnensystem bis hin zu weit entfernten Galaxien.

Aquila
Herschel-Bild der Sternentstehungsregion im Sternbild Adler.
Bild: ESA/SPIRE & PACS/P. André
Die meisten wissenschaftlichen Ziele mit Herschel sind eng mit der Physik und den Prozessen im interstellaren Medium (ISM) im weitesten Sinne verknüpft. Das "GOODS"-Feld, das bereits von vielen Teleskopen über einen weiten Wellenlängenbereich beobachtet wurde, ist nun auch von Herschel/SPIRE bei Submillimeter-Wellenlängen beobachtet worden. Dieses Feld ist ideal für tiefe Beobachtungen von weit entfernten Galaxien - diese werden zu einer Zeit beobachtet, als die Sternentstehung im Universum viel weiter verbreitet war, vor etwa drei bis zehn Milliarden Jahren.

Das Bild einer stellaren Kinderstube etwa 1000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Adler wurde ebenfalls mit Herschel gemacht. Die große Empfindlichkeit von Herschel bei den längsten Infrarot-Wellenlängen erlaubt es den Astronomen zum ersten Mal einen Blick ins Innere dieser Wolke zu werfen. Durch gleichzeitige Beobachtungen mit den PACS- und SPIRE-Instrumenten zeigt dieses Bild zwei hell leuchtende Bereiche, in denen große, junge Sterne das Wasserstoffgas zum Leuchten bringen. In den staubigen Filamenten befinden sich 700 Verdichtungen aus Gas und Staub, die sich ebenfalls zu Sternen entwickeln werden. Durch Beobachtungen dieser stellaren Kinderstuben versucht Herschel die Demographie der Sternentstehung und ihren Ursprung zu entschlüsseln, oder mit anderen Worten, die Anzahl und Massenverteilung der neu gebildeten Sterne.

Mit dem Herschel/HIFI-Spektrometer können die Wissenschaftler die spektrale Vielfalt von Gebieten untersuchen, in denen sich Sterne und Planeten bilden. Sie finden dabei sowohl bekannte organische Moleküle als auch neue Verbindungen. Dies stellt ein besseres Verständnis der Chemie im All in Aussicht, wenn vollständige spektrale Durchmusterungen vorliegen.


Links:
externer Verweis Vollständige Pressemitteilung von A&A (in englischer Sprache)

externer Verweis Inhaltsverzeichnis der A&A-Sonderausgabe (in englischer Sprache)

externer Verweis Webseiten des PACS-Projekts am MPE (in englischer Sprache)


Kontakt:
interner Verweis Dr. Hannelore Hämmerle
Pressesprecherin
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching
Tel.: +49 89 30000-3980
E-Mail: hanneh@mpe.mpg.de
 
 
 
  ToPzum Seitenanfang   Valid HTML 4.01! Letzte Änderung: 2010-07-20 durch linkH. Steinle
Ansprechpartner: link MPE Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
 
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