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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

- Hochenergie-Astrophysik -

Projekt:   Fermi Gamma-ray Burst Monitor (GBM)

 

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Aktuelles und Meilensteine




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Link zum Fermi Blog (Web-Log in englischer Sprache)

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2011-01-14     (NASA Pressemitteilung)
Hat der Krebs-Nebel als "Standardkerze" ausgedient?
variabler Krebsnebel
Hochenergie-Daten der Satelliten Fermi, RXTE, Swift und INTEGRAL zeigen, dass die Hochenergiestrahlung des Kebsnebels in den letzten zwei Jahren um 7 Prozent abgenommen hat. Sie zeigen ausserdem eine deutliche Variabilität in den verfügbaren Daten seit 1999. Der Fermi-LAT Detektor konnte auch starke kurzzeitige Gammastrahlenausbrüche nachweisen.
Bild: NASA Goddard Space Flight Center

Kombinierte Daten von mehreren Satelliten die eine unerwartet starke Variabilität der Hochenergiestrahlung des Krebsnebels zeigen, haben Astronomen weltweit überrascht. Bisher war der Krebsnsbel immer als "Standard-Kerze" für den Hochenergiebereich (Röntgen- und Gamma-Strahlung) angesehen worden.

Colleen Wilson-Hodge, Erstautorin der Veröffentlichung und Mitglied des Fermi-GBM Teams in Huntsville sagte:" 40 Jahre lang betrachteten die meisten Astronomen den Krebsnebel als Standard-Kerze. Zum erstem Mal können wir jetzt nachweisen wie stark diese Kerze flackert."

Daten des Fermi-GBM haben den entscheidenden Anstoss zu dieser Entdeckung gegeben.

Links:
externer Verweis NASA Presssemitteilung (in englischer Sprache)
externer Verweis ESA Presssemitteilung (in englischer Sprache)

Original Veröffentlichung:
externer Verweis The Astrophysical Journal Letters, Volume 727, Number 2, pp.40-45 (2011)

Others:
Sky and Telescope

2010-10-11   (MPE Pressemitteilung)
Weltraumteleskop weist Antimaterie aus Gewittern nach  
TGF
Während Fermi sich über Ägypten befand, fing der GBM das Signal eines Teilchenstrahls auf, der durch einen TGF in ein Gewitter unterhalb des sichtbaren Horizonts erzeugt wurde.
Bild: NASA/Goddard Space Flight Center
Normalerweise blicken Astronomen in die Tiefen des Alls, bei dem Ergebnis, das am Montag 10. Januar bei einem Treffen der American Astronomical Society vorgestellt wurde, allerdings handelt sich um ein Antimateriesignal von der Erde, das mit dem Fermi Gammastrahlen Weltraumteleskop der NASA nachgewiesen wurde. Diese Antimaterieteilchen entstanden in energiegeladenen Prozessen über Gewitterwolken und führten zu einem Gammastrahlenblitz, als sie auf dem Raumschiff auftrafen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik waren für die Entwicklung der Detektoren und Stromversorgung des Fermi Gamma-ray Burst Monitors (GBM), verantwortlich, mit dem der Nachweis dieser Teilchen gelang, und trugen bei dieser Entdeckung sowohl zur Datenauswertung als auch zur Kalibration bei.

[ interner Verweis mehr ]

2009-11-05
Photonen von Gamma-Ray Bursts testen Einstein's Theorie der Speziellen Relativität
Photonenankunftszeiten
Photonenankunftszeiten
(s. Veröffentlichung in der Zeitschrift Nature)
Bild: Nature
Einsteins Spezielle Relativitätstheorie postuliert dass die Geschwindigkeit des Lichtes, die ein Beobachter wahrnimmt, nicht von dessen Wellenlänge abhängt. Allerdings sollten auf der fundamentalen Planck-Skala Quanten-Effekte eine Rolle spielen und die Struktur der Raum-Zeit bestimmen - hier könnte dieses Prinzip der Lorentz-Invarianz seine Gültigkeit verlieren. Wissenschaftler des MPE sind an einem Test dieses Grenzverhaltens beteiligt, den hochenergetische Strahlung von Gamma-Ray Bursts aus kosmologisch-tiefen Entfernungen möglich macht. Mit den Instrumenten des Fermi Satelliten (GBM, LAT) wurden Photonen des kurzen Gamma-Ray Bursts GRB090510 im Bereich von keV bis hinauf zu 31 GeV Energie gemessen. Damit kann eine Verletzung des Prinzips der Lorentz-Invarianz ausgeschlossen werden, mit einer Messschärfe von 1:1017 ist dies die bisher beste derartige Grenze, mit der einige der Theorien zur Quanten-Gravitation unvereinbar und damit als ungültig erkannt sind.
(Abdo et al., Nature 462, Okt. 2009)

Verweise:
externer Verweis Stanford University News
    (in englischer Sprache)
externer Verweis Nature Originalveröffentlichung
    (in englischer Sprache)

2009-02-19
Extremster bisher beobachteter Gammastrahlenausbruch mit dem NASA Satelliten Fermi gemessen
GRB 080916C

31.7 Stunden nach dem Anfang des Gammastrahlen-
ausbruchs GRB 080916C, wurde das Abklingen des Ausbruchs mit dem Gamma-Ray Burst Optical/Near-Infrared Detector (GROND) beobachtet.

Bild: MPE / GROND

Der erste Gammastrahlenausbruch der von dem NASA Satelliten Fermi Gamma-ray Space Telescope mit deutlicher Emission im GeV Bereich beobachter wurde, ist auch in anderer Hinsicht bedeutend. Kein Ausbruch davor war so energiereich, zeigte so grosse Geschwindigkeiten des abgestossenen Materials und emittierte zu Begin so hochenergetische Strahlung. [ interner Verweismehr ]

externer Verweis Fermi / NASA Pressemitteilung
(in englischer Sprache)

Die Online Edition der Zeitschrift Science berichtete am 19. Februar 2009 erstmals über diese Ergebnisse.
externer Verweis Originalveröffentlichung in Science Express
(in englischer Sprache)

Die GROND Ergebnisse werden separat in Astronomy & Astrophysics, veröffentlicht.
externer Verweis Vorabdruck der GROND Ergebnisse
(in englischer Sprache)


2008-08-26
GLAST umbenannt in Fermi
Fermi Logo
Fermi Logo
Bild: NASA/Sonoma State University/Aurore Simonnet
Das Gamma-ray Large Space Telescope GLAST wurde nun offiziell von der NASA in Fermi Gamma-ray Space Telescope umbenannt.
Damit wird der Physiker Prof. Enrico Fermi (1901 - 1954), ein Pionier der Hochenergiephysik geehrt.

NASA Pressemitteilung zur Umbenennung (in englischer Sprache)

Entsprechend heißt nun der GBM "Fermi Gamma-ray Burst Monitor" oder kurz "Fermi-GBM".

2008-08-26
GLAST - Erste Beobachtungen
GLAST Burst Monitor entdeckt 31 Gammablitze
Fermi First Light

Erstes Bild des gesamten Himmels aufgenommen vom Large Area Telescope des Fermi Gamma-ray Space Telescope

Bild: NASA/DOE/International LAT Team

Das Gamma-Ray Large Area Space Telescope GLAST hat alle Tests mit Bravour bestanden und erforscht seit zwei Monaten das Universum im Bereich der Gammastrahlung. Der GLAST Burst Monitor (GBM), dessen Detektoren vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) entwickelt wurden, hat im ersten Monat seines Betriebs bereits 31 Gammablitze aufgespürt.
Zudem hat die NASA heute offiziell bekannt gegeben, dass GLAST in Fermi Gamma-ray Space Telescope umbenannt wird.
interer Verweis MPE Pressemitteilung
exterer Verweis NASA Pressemitteilung (in englischer Sprache)

interner Verweis GLAST Burst Monitor am MPE

2008-08-12
Erste GBM GCN-Mitteilung verschickt
GRB
Gammastrahlenausbruch
Bild: NASA/D.Berry
Der Gammastrahlenausbruch vom 10. August 2008 (GRB080810) ist der erste Ausbruch, der mittels der GCN-Mitteilungen (GCN = Gamma ray bursts Coordinates Network) von GBM veröffentlicht wurde.
Die Zeitverzögerung von zwei Tagen ist durch die Analyse der Daten am Boden bedingt, bei der Koordinaten, Lichtkurve, Spektrum und Energiefluss genauer bestimmt werden. Diese Zeitspanne wird in den nächsten Wochen auf einige Stunden reduziert (s. GCN 8096).

GCN 8100 (in englischer Sprache)

Gamma ray bursts Coordinates Network (in englischer Sprache)

2008-07-29
Erste Gammastrahlenausbrüche mit GBM beobachtet
Lichtkurve eines GRB
Lichtkurve eines starken GRB
Bild: NASA
Schon nach nur 40 Tagen in der Erdumlaufbahn und dem Einschalten vor wenigen Wochen hat GBM 12 Gammastrahlenausbrüche beobachtet. Dies ist ein gelungener Auftakt der Mission.

MSFC News Release 2008-07-28 (in englischer Sprache)

NASA / GLAST News 2008-07-28 (in englischer Sprache)

2008-06-26
GBM erfolgreich eingeschaltet
GBM
GBM Detektoren
Foto: Ben Cooper
Am Donnerstag, 26. Juni 2008 um 0:45 UT wurden die GBM Detektoren zum ersten Mal nach dem Start eingeschaltet. Alle Systeme arbeiten einwandfrei!
Nach einigen Tagen mit einer sorgfältigen Überprüfung aller Systeme wird GBM offiziell in Betrieb genommen werden.

Ein Beitrag in physorg.com beschreibt die Situation recht gut (in englischer Sprache).

NASA / MSFC News Release 2008-06-27 (in englischer Sprache)

2008-06-11
GLAST erfolgreich gestartet
Start
Start!
Foto: Michael Briggs
Endlich ist GLAST in der Erdumlaufbahn!

Ein Video in HD vom Start ist auf der GLAST Webseite der NASA verfügbar.

Sehr gute Bilder vom Start gibt es auf den Webseiten von Ben Cooper.

2008-05-14
Start im Juni
letzte Kontrolle
Techniker untersuchen GLAST mit "Schwarzlicht" (UV-Licht) um Verunreinigungen zu finden. Letztes Saubermachen vor dem Start.
Nach einigen verwirrenden Tagen (Wochen) mit möglichen Startverschiebungen bis in den Herbst wurde nun der Starttermin auf "nicht früher als 3. Juni" festgelegt.
Der Starttermin ist eng an den Space Shuttle Start am 31. Mai gekoppelt. Sollte sich dieser verschieben, so wird auch der GLAST Start entsprechen verschoben.

Inzwischen gehen die unterbrochenen Startvorbereitungen des Satelliten wieder weiter. Der Satellit wurde mit Treibstoff betankt und wird bald zum Startplatz gebracht werden.


2008-04-18
Startverschiebung sehr wahrscheinlich
Delta II Rakete
1. Stufe der Delta II Rakete mit Feststoffraketen
Wegen Problemen mit der Rakete ist eine Startverschiebung sehr wahrscheinlich.

Momentan wird die Verzögerung auf ca. 5 Tage geschätzt.

2008-03-24
Letztes Abpumpen der GBM NaJ-Detektoren erfolgreich durchgeführt
Abpumpen
Das Abpumpteam bei der Arbeit
Am 24. März wurden die NaJ-Detektoren des GBM zum letzten Mal vor dem Start abgepumpt. Dies ist eine Vorsichtsmassnahme um einen Überdruck innerhalb der Detektoren im Vakuum zu verhindern, der das dünne Be-Eintrittsfenster beschädigen könnte.

2008-03-04
GLAST am Kennedy Space Center eingetroffen
GLAST am KSC
GLAST beim Auspacken.
Die GBM Detektoren sind sehr gut sichtbar!
Bild: NASA
Der GLAST Satellit ist am 4. März 2008 sicher bei der Firma Astrotech nahe dem Kennedy Space Center (KSC) in Florida eingetroffen.
Mehr dazu in den englischsprachigen GLAST Webseiten der NASA.

Eine ganze Reihe von sehr guten Fotos aufgenommen beim Auspacken des Satelliten findet man auf der Media Gallery des KSC.

2008-02-13
Die erste Stufe der GLAST Startrakete ist eingetroffen
Delta II
GLAST Delta II Antransport
Bild: NASA
Die erste Stufe der DELTA II Rakete, die GLAST in die Erdumlaufbahn bringen wird, wurde am 4. Februar im Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, angeliefert.
Mehr dazu in den englischsprachigen Goddard Space Flight Center News.

2008-01-24
GLAST in den Headline News der NASA
GRB Simulation
Himmelskarte im Gamma-Licht mit GRB
Die NASA berichtet in ihren Headline News über Gammastrahlenausbrüche (engl. gamma-ray bursts, GRBs) und über die GLAST Mission.

2008-01-10
"Aliens am NRL!"
Aliens
Einer der zwei Aliens mit noch einem Alien.
Das MPI für extraterrestrische Physik ist auch wieder aktiv bei dem Themal-Vakuum-Test am Naval Research Laboratory in Washington beteiligt und unterstützt die Messungen durch die Entsendung zweier Mitarbeiter aus dem GBM Team.
Am NRL werden diese offiziell als "GBM Foreign Nationals" bzw. "Aliens" bezeichnet!

2007-12-06
GLAST am Naval Research Laboratory gut angekommem
Truck
Truck
Am 28. November ist GLAST per Truck gut in Washington angekommen (s. die Pressemitteilung des GLAST Projekts (in englischer Sprache)).
Die Tests sollen nun am 28. Dezember 2007 beginnen.
In einem recht kritischen Bericht in der Zeitschrift Aviation Week vom 4. Dezember 2007 werden die Hintergründe für diese Aktion und die Startaussichten beschrieben:
"GLAST Diverts To NRL For Tests" (in englischer Sprache).

2007-10-09
GLAST Thermal-Vakuum-Test
GLAST
NRL
Washington, DC, USA
Die Entscheidung, den TV-Test am Naval Research Laboratory (NRL; in Washington DC) durchzuführen ist gefallen. Die TV-Kammer bei General Dynamics ist auf längere Zeit durch andere ("wichtigere") Satelliten besetzt. Die Tests sollen Mitte Dezember 2007 beginnen.

2007-10-05
GLAST Vibration-Test
GLAST
GLAST in der
General Dynamics
"Factory of the Future"
Ende September, Anfang Oktober 2007 wurden die Schüttel- und Vibrationstests des GLAST Satelliten erfolgreich durchgeführt.

2007-06-28
GLAST EMI/EMC-Test
FoF
General Dynamics
"Factory of the Future"
Während der Monate Mai und Juni 2007 wurden die EMI/EMC (Electromagnetic Interference / Electromagnetic Compatibility)-Tests bei der Firma General Dynamics in Phoenix (Arizona, USA) durchgefürt. Mitarbeiter der GBM Gruppe des MPE haben diese Tests vor Ort erfolgreich unterstützt.



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Ansprechpartner:   linkJ. Greiner
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