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Testanlage ZETA

(1975 - 2000)

Blick auf die Testanlage

Blick auf die Testanlage

Im ZETA-Labor unterhielt das MPE eine mittelgroße Anlage zur Streuung niederenergetischer Röntgenstrahlen, mit der Komponenten für Röntgenteleskope, für Röntgenkameras und für Überwachungsinstrumente untersucht wurden. Das Einsatzspektrum der Testanlage reichte von Reihenuntersuchungen an einzelnen Proben für die Auswahl geeigneter Materialien über Funktionstests von abgeschlossenen Systemen bis hin zu Eichungen hochempfindlicher Meßinstrumente.

Kammer für Röntgenquellen (rot), Strahlführungsrohr (gelb), Probenkammer (grün), Detektorkammer (blau).

Tiff Bild (8.2 MB)

Schematischer Aufbau der Testanlage

Schematischer Aufbau der Testanlage


Die nebenstehende Skizze gibt einen Überbick über die Testanlage. Eine abstimmbare Quelle (rot) liefert ein Röntgenstrahlenbündel mit Energien zwischen 0,1 und 20 keV. Das anschließende Kollimatorsystem, das in einem 10 m langen evakuierten Strahlrohr (gelb) untergebracht ist, blendet aus diesem Strahlenbündel "parallele" Röntgenstrahlen aus, die an Testproben (e.g. Spiegel, Gitter, Filter) in der Probenkammer (grün) gestreut und in der Detektorkammer (blau) mit einem Propotionalzähler nachgewiesen werden können. In einer Experimentierkammer (grau), die sich hieran anschließt, können Komponenten von Fokalinstrumentierungen (PSPCs, CCD-Kameras, etc.) zum Eichen untersucht werden.

Tiff Bild (1.8 MB)

Die ZETA-Testanlage, die sich bereits seit über zwanzig Jahren bewährt hat, wurde immer wieder modernisiert und den neuesten Techniken angepaßt, um den steigenden Anforderungen fortschrittlicher Projekte gerecht zu werden. So wurde z.B. 1991 die Meßwerterfassung modernisert und an das MPE-Computernetz angebunden. Im Jahre 1995 erhielt die Anlage eine Multi-Target-Röntgenquelle, deren spektrale Strahldichte und Brennfleckeigenschaften bestimmt wurden, um Effizienzmessungen an neuentwickelten Röntgen-Transmissionsgittern durchführen zu können.

Die verschiedenen Projekte, die im Laufe der Zeit an der ZETA-Testanlage durchgeführt wurden und werden, sind in der nachfolgenden Tabellen-Übersicht zusammengestellt.


Meßprogramme an der Testanlage ZETA von 1977 bis 1998

ProjektTestobjektZeitspanne
Raketenexperimentepositionsempfindl. Proportionalzähler1977 - 1987
ROSAT Monitorspiegel, Teleskop-Spiegelproben, positionsempfindl. Proportionalzähler PSPC1977 - 1990
ROSAT/WFC Weitwinkelkamera (WFC)1987 - 1990
EXOSAT   1980 - 1982
MIR-HEXE   1981
AXAFVermessung von Transmissionsgittern1982 - 1996
SAX   1985 - 1994
JET-X   1990 - 1997
SOHO/CDS Oberflächenkontamination von Kontrollspiegeln des Coronal Diagnostic Spectrometer (CDS)1991 - 1994
XMM Filter zur Lichtunterdrückung, Funktionstest von pn-CCDs für EPIC1987 - 1998
ABRIXAS Funktionstest von pn-CCDs, Streueigenschaften ebener Spiegelproben1995 - 1998


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Letzte Änderung: 2010-05-20 durch   linkH. Steinle
Ansprechpartner:   linkP. Predehl
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